Werkstatteinrichtung

"Werkzeugschrank, Werkzeugwagen, Wagenheber & Co"

Die vollständige Werkstatteinrichtung


Eine gut organisierte und vollständige Werkstatteinrichtung ist die Grundlage für sicheres und effizientes Arbeiten. Daher umfasst die Werkstatteinrichtung auch viele Dinge abseits von Arbeitstisch und Werkzeugschrank.

Selbstverständlich gehörten Arbeitstische und Aufbewahrungsmöglichkeiten zu jeder guten Werkstatt, um jedoch auch die Arbeitsschritte so effizient wie möglich machen zu können, bedarf es weiterer wichtiger Gegenstände. So ist es beispielsweise in fast jeder Arbeitsstätte sinnvoll, wenn die Werkbänke mit einem Schraubstock versehen sind, um Werkstücke sicher bearbeiten zu können. Und auch ein Werkzeugwagen hat durchaus einen praktischen Nutzen. Hierauf können die Werkzeuge, wie zum Beispiel der Hammer oder der Maulschlüssel, an den Arbeitsplatz gefahren werden. Das spart Zeit und die Werkzeuge müssen nicht auf der Arbeitsfläche abgelegt werden.

Möchte man seine Werkstatt für bestimmte Arbeiten verlassen, dann gibt es verschiedene Koffer oder Taschen, in denen die Werkzeuge transportiert werden können.

Eine Werkstatteinrichtung sollte nicht nur möglichst vollständig sein, damit effizientes Arbeiten möglich ist, sie muss auch immer bestimmten Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Ein Wagenheber für den einfachen Reifenwechsel


Der Stempelwagenheber

Ein Stempelwagenheber ist ein sehr kompakter Wagenheber in hydraulischer Ausführung. Seine Bauform ist in der Regel zylindrisch und es sind mehrere Hubstempel ineinander gebaut. Durch diese Bauweise wird der Heber sehr kompakt aber erreicht gleichzeitig auch eine hohe Hubhöhe.

Wie im Video zu sehen war ist dies eine ganz simple Technik zum anheben von schweren Lasten wie einem Auto, Bus oder Lkw. Mittels der Betätigung durch die Verlängerungsstange kann über den kleinen Umlenkhebel der Hubzylinder immer weiter angehoben werden.

Ein paar Dinge sind beim Wagenheber in Stempel Bauweise trotzdem zu beachten gegenüber z.B. einem Rangierwagenheber der zusätzliche Rollen hat.

Wenn Sie im Besitz eines solchen Wagenheber sein sollen, müssen Sie immer darauf achten das er beim Aufstellen schon an die richtige Position unter dem Fahrzeug kommt. Denn ist der Wagenheber unter der Last lässt dieser sich nicht mehr verschieben.

Ebenso ist darauf zu achten das beim Aufstellen ein fester Untergrund vorhanden ist, gegebenenfalls ist es möglich ein starkes Brett unterzulegen mit einer größeren Fläche als der Wagenheber um die Kraft zu verteilen.

Sollten Sie keinen festen Untergrund vorfinden können Sie mit diesem Wagenheber nicht gefahrlos arbeiten. Wenn der Stempelwagenheber absacken sollte fällt Ihnen das angehobene Auto herunter (Verletzungsgefahr!!!).

Auf Grund der kleinen Bauweise nehmen ihn manche Leute gerne im Auto mit um im Pannenfall den Reifen selbst wechseln zu können. Auch hier ist Vorsicht geboten! Verwenden Sie nie einen Wagenheber ohne eine zusätzliche Sicherung des Fahrzeuges durch Unterstellböcke.

Meine persönliche Meinung zum hydraulischen Wagenheber in der kompakten Stempelbauweise. Es handelt sich um einen kleinen Wagenheber mit zum Teil größeren Hubhöhen als anderen Wagenheber, aber er birkt auch Risiken durch seine kleine Aufstellfläche.

Beim Kauf ist zu beachten: Wie schwer ist ihr Fahrzeug? Wie hoch ist die Bodenfreiheit zum Aufnahmepunkt. Wenn Sie diese Werte kennen müssen Sie nur noch die Mindesthöhe und Hubhöhe des ausgewählten Wagenhebers beachten.

Sehr viele Informationen zu verschiedenen Wagenheber-Modellen, finden Sie auf dem Portal www.wagenheber.info.

Der Werkzeugschrank - hilfreich und praktisch


Den Werkzeugschrank findet man vor allem in gewerblichen, aber auch in privaten Werkstätten. Der Werkzeugschrank dient dabei der sicheren und ordentlichen Aufbewahrung von Werkzeugen aller Art. Vom Drehmomentschlüssel über besondere Spezialwerkzeuge bis hin zum Befestigungsmaterial wie Schrauben, Nägel und Ähnliches kann man hier alles sicher sowie geordnet aufbewahren.

Zu einer richtigen Werkstatteinrichtung braucht man jedoch noch einiges mehr, als nur einen Werkzeugschrank. So benötigt man für viele Arbeiten zum Beispiel unbedingt auch Arbeitstische oder alternativ auch Werkbänke. Schließlich müssen die Werkstücke auch irgendwo bearbeitet werden. Für Holzarbeiten, wie zum Beispiel beim Sägen, kann es von Vorteil sein, wenn sich am Tisch auch ein Schraubstock befindet, in den das Werkstück eingespannt werden kann. Und damit man nicht bei jedem neuen Arbeitsschritt vom Tisch zurück an den Schrank laufen muss, lohnt sich die Anschaffung eines Werkzeugwagens. Auf diesem können alle benötigten Werkzeuge aus dem Schrank direkt neben den Arbeitsplatz gefahren werden.

Doch auch der beste Werkzeugschrank ist nutzlos wenn die fehlende Werkzeugausstattung fehlt. Neben den Klassikern wie Schraubenschlüssel, Hammer und Säge wird häufig auch Spezialwerkzeug benötigt. Viele Autowerkstätten benötigen beispielsweise Werkzeuge zum schweißen. welches sich ebenfalls in geräumigen Werkzeugschränken aufbewahren lässt.

Ein abschließbarer Werkzeugschrank aus Metall kann übrigens auch zur Aufbewahrung giftiger Werkstoffe, wie Lösemittel oder Lacke, genutzt werden.

Oft kann ein Werkzeugschrank als Arbeitsmittel betrachtet werden und ist somit steuerlich absetzbar. Hier erfahren Sie, wann und wie Sie Arbeitsmittel ohne Nachweise absetzen können.

Der praktische Nutzen eines Werkzeugwagen


Ein Werkzeugwagen ist kein motorbetriebenes Fahrzeug für die Werksatt oder für Montagehallen. Allerdings wird er genau hier eingesetzt. Der Werkzeugwagen ist quasi eine rollende Werkzeugkiste. In und auf ihm können die verschiedenen Werkzeuge aus dem Werkzeugschrank direkt neben die Werkbänke oder Arbeitstische gebracht werden, die auch mit einem Schraubstock ausgestattet sein können. Das hat gleich zwei Vorteile. Zum einen muss man nicht bei jedem neuen Arbeitsschritt das benötigte Werkzeug aus dem Schrank holen und zum anderen können die Werkzeuge wie Hammer, Maulschlüssel, Schraubendreher usw. auch auf dem Wagen abgelegt werden. Auf diese Weise nehmen die Werkzeuge keinen Platz auf dem Arbeitstisch weg.

Den Werkzeugwagen gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen. So gibt es zum Beispiel stabile Modelle aus Metall, die über eine feste Einteilung für bestimmte Werkzeuge verfügen. Dann gibt es noch Wagen, die platzsparend zusammengeklappt werden können und solche, die speziell für ganz bestimmte Werkstätten gefertigt wurden.

Der Werkzeugwagen sollte als nützlicher Helfer in jeder Werkstatt ein fester Bestandteil der Werkstatteinrichtung sein. Günstige Werkzeugwagen bekommt man beispielsweise im Baumarkt.

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